Yvonne Matthes
 

Künstlerkreis Offenburg ab 27.01.19

Jurierte Mitgliederausstellung NATUR

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/der-kuenstlerkreis-begruesst-das-jahr-ganz-natuerlich--165229791.html

OFFENBURG. Alle werden älter, doch der Neujahrsempfang des Künstlerkreises hat immer noch Bestand wie eine feste Institution und war auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Zugleich ist der Empfang mit Kunstverlosung und Käse-Büfett die Eröffnung der Mitgliederausstellung.

In diesem Jahr wurden die Arbeiten der im Künstlerkreis organisierten Künstler nur juriert zur Ausstellung zugelassen. Drei Kunstsachverständige, Maria Weigel (Karlsruhe), Antje Lechleiter (Freiburg) und Alexander Doderer (Furtwangen), haben aus den zum Thema "Natur" eingereichten Arbeiten Werke von 15 der insgesamt knapp 30 aktiven Künstler ausgesucht. Überraschend wirkt der Ausstellungsraum in sehr dunkel dominierenden Farben wieder neu. Es mag daran liegen, dass von jenen vor zwei Jahren neu hinzugekommenen Mitgliedern, Yvonne Matthes, Boris Ferreira und Peter Sprang, frischer Wind in den Verein gekommen ist...

www.badische-zeitung.de/ortenaukreis/aufbruch-zu-mehr-weite-und-landschaft--165106895.html

DURBACH.

"Jetzt ist Farbe in die Klinik gekommen", begrüßte Wulf Meueler, Kaufmännischer Direktor der Mediclin Staufenburg-Klinik, zahlreiche Gäste bei der Vernissage am Mittwoch, die musikalisch begleitet wurde von der Cellistin Anne-Schmidt-Heinrich. Besucher und Patienten der Klinik bekommen viel Augenfutter, um sich mit dieser surreal-barocken Bildnerei auseinanderzusetzen.

Rund 50 teils großformatige Acryl-Werke zeigen in leuchtenden Farben Motive des klassischen Stilllebens, eine Malweise, wie sie in heutiger Zeit fast verschwunden ist. Gefäße, Schalen, geschliffene Gläser, Früchte, Blumen in teils überbordender Opulenz, daneben auch zeitgemäße Interieurs, oft bizarr ins Surreale gewendet, verschwenderisch mit Vanitas-Symbolen versehen, die insbesondere in der Barockzeit die Darstellung lebloser Gegenstände als Sinnbilder der Vergänglichkeit ergänzten: Totenschädel, Knochen, tote Tieren, Uhren, Schmetterlingskokons, abbrennende Kerzen, die als Symbole für Werden und Vergehen stehen. Fantasievolle Bildtitel unterstreichen, was der Betrachter vor sich sieht: Schuhe mit Orangen, Schale mit Erdbeersahne, Engel grün auf Torte, Gartenzwerg serviert, Sammeltassen, Spielkarten und eben der Ausstellungstitel gebende Hummer in Himbeergelee, wobei der Hummer auf dem Bild vergeblich zu suchen ist, dagegen auf einem anderen Werk förmlich ins Auge springt. Alles in gewagt schrillen Farben, oft in Rot-Pink-Orangetönen auf dunklem Hintergrund.

Bilder des Lebens, zu dem auch der Tod gehört Die in Zell-Weierbach lebende Künstlerin will mit ihren Bildern Geschichten erzählen, die aus dem Inneren kommen. Durch das Entstehen des Bildes werde eine andere Welt geschaffen, meint sie, es wecke vielleicht Erstaunen, ein Schmunzeln, Widersprüchlichkeiten. Sie findet es reizvoll, die Betrachter zu verblüffen, wie sie beim einführenden Kunstdialog mit Kunstvermittlerin Susanne Ramm-Weber erwähnte. Tatsächlich steht man als Kunstbetrachter zunächst vor der fast rahmensprengenden Fülle und fragt sich, wie es auch ein Klinikpatient verwundert in Worte fasste: "Was bewegt eine Künstlerin, auf fast jeder Leinwand Symbole des Todes unterzubringen?" Die Künstlerin erklärte, alle diese Bilder beschäftigten sich mit dem Leben, zu dem eben auch der Tod gehört. Daneben zeigt die Ausstellung eine Reihe Auftragsarbeiten sowie ein neueres wandfüllendes blaues Triptychon, farblich sparsamer gehalten, das ebenso den Werdegang des Lebens darstellt mit bewegten Objekten, Murmeln, dem roten Vorhang, hinter dem alles verschwindet. Wie die Künstlerin verriet, bewegt sie sich damit weg vom Stillleben hin zu mehr Weite und Landschaft.

Yvonne Matthes, geboren in Rotterdam, aufgewachsen in Offenburg, studierte Architektur und im Zweitstudium Mathematik und Kunst an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, wo sie den Preis für die beste Abschlussarbeit in Malerei erhielt. Sie ist Mitglied im Künstlerkreis Ortenau. Malen, sagte sie, sei Ausgleich und mache Spaß, sich mit Farben zu beschäftigen und Dinge zu kombinieren, die im Alltag nicht zusammen gehören. Dazu hat sie im Atelier eine Sammlung angelegt, auch mit diversen Knochenfunden. Spaß habe es auch gemacht, die Bilder im Foyer der Klinik aufzuhängen, sie habe dadurch viel Kontakt mit Patienten und viel positive Resonanz bekommen. "Hummer in Himbeergelee und andere Geschichten", Malerei von Yvonne Matthes bis 5. April zu sehen in der Galerie KulturZeit, MediClin Staufenburg Klinik Durbach, Burgunderstraße 24. 77770 Durbach, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag, 9 bis 18 Uhr.

https://www.bo.de/lokales/offenburg/yvonne-matthes-stellt-in-galerie-kulturzeit-aus


Bilder des Lebens, zu dem auch der Tod gehört

Die in Zell-Weierbach lebende Künstlerin will mit ihren Bildern Geschichten erzählen, die aus dem Inneren kommen. Durch das Entstehen des Bildes werde eine andere Welt geschaffen, meint sie, es wecke vielleicht Erstaunen, ein Schmunzeln, Widersprüchlichkeiten. Sie findet es reizvoll, die Betrachter zu verblüffen, wie sie beim einführenden Kunstdialog mit Kunstvermittlerin Susanne Ramm-Weber erwähnte. Tatsächlich steht man als Kunstbetrachter zunächst vor der fast rahmensprengenden Fülle und fragt sich, wie es auch ein Klinikpatient verwundert in Worte fasste: "Was bewegt eine Künstlerin, auf fast jeder Leinwand Symbole des Todes unterzubringen?" Die Künstlerin erklärte, alle diese Bilder beschäftigten sich mit dem Leben, zu dem eben auch der Tod gehört. Daneben zeigt die Ausstellung eine Reihe Auftragsarbeiten sowie ein neueres wandfüllendes blaues Triptychon, farblich sparsamer gehalten, das ebenso den Werdegang des Lebens darstellt mit bewegten Objekten, Murmeln, dem roten Vorhang, hinter dem alles verschwindet. Wie die Künstlerin verriet, bewegt sie sich damit weg vom Stillleben hin zu mehr Weite und Landschaft.


www.badische-zeitung.de/kunst-1/arbeiten-von-yvonne-matthes--164937186.html

Pressemitteilung

Geräuschvolle Lautlosigkeit in der Galerie KulturZeit: „Hummer in Himbeergelee und andere Geschichten“

Durbach, Januar 2019. Von wegen „natura morta“: lebhaft sind die gewagten Farben in den Stillleben von Yvonne Matthes, fein angelegt dagegen ihre Objekte in den ungewöhnlichen Räumen, die die Stillleben der Künstlerin beherbergen. Mit „Hummer in Himbeergelee und anderen Geschichten“ startet die Galerie KulturZeit ins neue Ausstellungsjahr und präsentiert eine aufregende Bilderschau der Offenburger Künstlerin. Eröffnung ist am Mittwoch, den 23. Januar 2019 um 19 Uhr im Foyer der MediClin Staufenburg Klinik. 

Die Bildgegenstände in den Stillleben von Yvonne Matthes sind vielfältig und wie in der Gattung des Stilllebens üblich, stehen hinter den Objekten, die die Offenburger Künstlerin in ihren Interieurs arrangiert, sinnhafte Deutungen: So präsentiert sie auf zeitgemäße Weise klassische Vanitassymbole wie Blumen, Gläser, Totenschädel und Fische neben Raritäten und Pretiosen wie geschliffenen Gläsern, Taschenuhren und Gemälden an den dahinter liegenden Wänden. Doch Ruhe will in den Stillleben von Yvonne Matthes nicht einkehren. Vielmehr scheinen ihre aufgetürmten Tier- und Menschenschädel kurz davor, die Balance zu verlieren und übereinander zu stürzen, ihre Uhren stehen in unruhiger Reihe und nicht einmal ihre Fische scheinen stumm: die Farben sind eklatant, dynamisch aufgetragen sorgen sie für Bewegung, die ihre Rosen und Mohnblumen tanzen lassen, als streife ein Luftzug durchs Zimmer. So hebt sie die den Stillleben eigene Geräuschlosigkeit auf und stellt gleichzeitig eine Fülle an Gegenständlichkeit, die der Deutung bedarf, einander gegenüber. Hier hat der Betrachter einiges zu tun, es gilt symbolisch aufgeladene Gegenstände und transparente Objekte, die Teile des Bildraums umhüllen, zu verarbeiten und gleichzeitig in die bizarre Atmosphäre ihrer Bilder einzusteigen. Konfrontiert mit Lebendigem und Vergänglichem in sich bis an die Grenze kontrastierenden, ja sich teils beißenden Rottönen, wendet die Künstlerin die Illusion ins Surreale.

„Vergänglichkeit und gleichzeitig die ständige Erneuerung, die der Gattung Stillleben zu eigen ist, ist das Thema unserer Auftaktausstellung 2019 in unserer Klinikgalerie“ sagt Wulf Meueler, der Kaufmännische Direktor der MediClin Staufenburg Klinik. „Mit Yvonne Matthes aus Zell-Weierbach haben wir eine sehr innovative Vertreterin dieses Genres direkt aus unserer Nähe für unsere Galerie gewonnen. Wir sind stolz darauf, ihre Bilder in unserer ersten Ausstellung 2019 zu präsentieren.“

Yvonne Matthes, geboren in Rotterdam und aufgewachsen in Offenburg, gelangte nach dem Studium der Architektur und dem zweiten Studium der Mathematik und der Kunst zur Malerei. Heute lebt und arbeitet die freischaffende Künstlerin in Zell-Weierbach, dort hat sie das Atelier „der rote Faden“.

 Yvonne Matthes: Hummer in Himbeergelee und andere Geschichten - Malerei

Vernissage: Mittwoch, 23. Januar 2019, 19:00 Uhr.

Einführung: Dr. Susanne Ramm-Weber und Yvonne Matthes im Dialog

Dauer der Ausstellung: 23. Januar bis 5. April 2019

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-19.00 Uhr, Sa/So 9.00-18:00 Uhr

Ort: Galerie KulturZeit in der MediClin Staufenburg Klinik,

Burgunderstraße 24, 77770 Durbach


Künstlerkreis Offenburg 30.06.2018

Mitgliedersommerausstellung 50 x40

Link:

<a href="http://www.badische-zeitung.de/neues-ausstellungs-und-festformat" target="_top"><strong>Neues Ausstellungs- und Festformat</strong> (veröffentlicht am Fr, 29. Juni 2018 auf badische-zeitung.de)</a>


Kulturforum Kork "Zwischen Phantasie und Realität"

Ausstellung bis 12.04.2018

Link/ Bericht

Yvonne Matthes und Helmut Sattler
Acryl und Mischtechnik

Welche Sinnenlust tritt uns in dieser Ausstellung vor Augen - beide Künstler geben auf sehr unterschiedliche Weise Einblick in die Fülle ihrer Wahrnehmungen über das Leben, die Menschen und die Welt.

Die Offenburgerin Yvonne Matthes lebt in Zell-Weierbach  und zeigt bei ihren in Acryl gefertigten Arbeiten eine üppige Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt, die in kräftiger Malmanier und detailreich äußerst feinfühlig daherkommt. Sie versammelt Lebendiges mit Vergangenem und erzeugt opulente Stillleben mit Vanitasmotiven. Ihre mit Glashauben abgedeckten Dinge erscheinen wie kostbare Preziosen, ebenso geht sie mit den Rosen oder Pflanzenbouquets um. Auch andere Gegenstände des Lebens wie Puppen und Spielzeug, Seifenblasen und Murmeln tauchsen selbst bei ärmlichsten Flüchtlingsszenen als glücksschaffende Bestandteile für diese Menschen oder eben den Betrachter selbst auf. Diese kleinen Freuden des Alltags und die ihres Verschwindens und des Verlustes kommen z.B. in ihren Törtchenbildern zum Vorschein. Auch die Schwarzwälder Kirschtorte wird, wenn sie gegessen ist, nicht mehr da sein. Yvonne Matthes befördert durch ihre ans Barock anmutende Darstellungsart ihre Vermittlerstelle als Malerin zwischen Tradition und heutiger globaler Zeitgenossenschaft.

Bei dem Kehler Helmut Sattler, der seit vierzig Jahren in Eislingen bei Stuttgart lebt und arbeitet, ist ebenfalls eine Fülle an Erdenleben zu finden. Der Gehalt seiner Arbeiten leitet sich vom Farbenreichtum der verwendeten Pigmente, Sande und weiterer Materialien wie rostige Fundstücke oder Papierfetzen und Anderem ab. Die Art und Weise des Bildaufbaus, das Kompositorische und die Haptik auf der Bildoberfläche üben stellenweise eine Sogwirkung zum Bild und seinem Inhalt hin aus. Das Abstrakte wird zum Fensterblick, erlaubt Durch- und Draufsichten beispielsweise auf Landschaften. Er generiert eine Verbindung mit seinen unsichtbaren Gedankengängen und lässt den Betrachter eintauchen in weite Länder oder Flussgebilde und Sichten wie aus dem Weltall. Die Strukturen suggerieren Geheimnisse an fiktiven Orten, die der Betrachter in ihrer Opulenz und Vielfalt freilegen kann. Helmut Sattler arbeitet hier vollkommen abstrakt, er ist aber auch der gegenständlichen Darstellung mächtig,  dies fertigt er jedoch in Aquarellen, die hier nicht zu sehen sind.

Die Verbindung der Werke dieser beiden Künstlerpersönlichkeiten ergibt eine Synergie, die mit ihrer Kraft ein genussvolles und heilsames Zusammenwirken mit dem Publikum hat.

Text: Anita Frei-Krämer

 

Künstlerkreis Offenburg

Mitgliederausstellung Frühling 2018

http://kunstforum-kork.de/

 

Diersheimer Winter Ausstellung "Hummer, Törtchen und andere Tischgeschichten"

Vernissage 10.12.2017 /  Link:

https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/yvonne-matthes-stellt-im-diersheimer-winter-aus

 

 

Kulturtage Zellweierbach Ausstellung 3-5.November 2017

 

OAO 2017 Presse Bericht Badische Zeitung/ Link:

www.badische-zeitung.de/offenburg/offen-fuer-neue-ateliers--142145362.html

 

OAO Offene Ateliers Offenburg 2016

17.09. und 18.09.2016 Atelier Samstag und Sonntag geöffnet von 11-18Uhr


Adventskalender "Jeden Tag einen Engel"

Ausstellung in der ev. Stadtkirche Offenburg bis Ende Januar 2016

Link:

Presse:http://www.bo.de/lokales/offenburg/yvonne-matthes-praesentiert-taeglich-engel-in-der-stadtkirche


 

 

Mittelbadischer Kunstverein Karlsruhe: Mitgliederausstellung vom 22.12.15 bis 17 Januar 2016

 

 

 




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